Ratgeber Haarausfall

Haarausfall: Häufige Ursachen und was Sie dagegen tun können

Wenn die Haare plötzlich dünner werden, ist der Schreck bei vielen Menschen groß. Schnell kommt dann die Frage auf, welche Gründe der Haarausfall hat und was sich dagegen unternehmen lässt.

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Ursachen Haarausfall - AEZ Hair, Haarzentrum in München

Bevor Sie sich von Halbwahrheiten verunsichern lassen oder gar zu riskanten Mittelchen greifen, ist es wichtig, nach den Auslösern zu forschen. Ein fortschreitender Haarverlust hat häufig genetische und hormonelle Ursachen. Das Muster, in dem unsere Haare ausfallen, ist zu einem hohen Maß genetisch vorbestimmt. Es gibt aber auch Erkrankungen, Mangelzustände und Medikamente, die sich negativ auf die Haargesundheit auswirken können.

Die Suche nach den Ursachen ist bei Haarausfall wichtig, da sie die Art der Behandlung bestimmt. Eine sichere Diagnose erlaubt es dem Arzt, eine maßgeschneiderte und hochwirksame Therapie für Sie zu planen. Sie schützt aber auch vor unnötigen Behandlungen, etwa durch riskante Medikamente, die am Ende mehr Schaden als Nutzen anrichten. Grund genug also, sich die Entstehung und Ursachen von Haarausfall einmal genauer anzusehen.

Bitte beachten Sie: Das Haarzentrum AEZ Hair ist auf ästhetische Behandlungen wie die Eigenhaartransplantation spezialisiert. Daher sind wir nicht die geeignete Anlaufstelle bei krankhaftem Haarausfall. Bei akutem oder krankheitsbedingtem Haarausfall empfehlen wir, einen entsprechend spezialisierten Facharzt zur medizinischen Abklärung zu konsultieren. Sobald die Ursache geklärt ist, stehen wir Ihnen gerne zur Seite, wenn Sie sich für eine Haartransplantation interessieren.

Was ist Haarausfall?

Als Haarausfall bezeichnen wir den Verlust der Haare, vor allem der Kopfhaare. Die Haare werden merklich dünner, die Kopfhaut kann durchscheinen, und beim Waschen oder Bürsten finden sich vermehrt lose Haare. Dabei gibt es große Unterschiede im Verlauf: Bei manchen Menschen tritt Haarausfall sehr plötzlich auf, bei anderen schreitet er allmählich voran. Haarausfall kann dauerhaft anhalten oder nur vorübergehend auftreten.

Ein gewisser Haarverlust ist ganz normal, da sich die Haare ständig erneuern. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, wenn Sie gelegentlich mal ein paar Haare in der Bürste finden. Aus medizinischer Sicht gilt ein Haarverlust von bis zu 100 Haaren pro Tag als normal. Erst wenn deutlich mehr Haare ausfallen, und das über einen längeren Zeitraum, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Haarausfall kann verschiedene Muster und Verlaufsformen aufweisen. Drei davon kommen besonders häufig vor:

Erblich bedingter Haarausfall: Die sogenannte androgenetische Alopezie ist die häufigste Form von Haarausfall und betrifft vor allem Männer. Beim erblich bedingten Haarausfall spielen sowohl genetische als auch hormonelle Faktoren eine Rolle. Es besteht anlagebedingt eine Überempfindlichkeit der Haare gegenüber männlichen Sexualhormonen, den sogenannten Androgenen. Dadurch verkümmern die Haare und fallen mit der Zeit aus. Das Ausfallmuster ist dabei genetisch vorbestimmt. Unsere Gene entscheiden also darüber, in welchen Bereichen die Haare besonders früh ausfallen. Mit der Zeit lichten sich die Haare, es kommt zu typischen Ausfallmustern wie Geheimratsecken oder einer fortschreitenden Glatzenbildung. Bei Frauen lichtet sich das Haar vor allem rund um den Scheitel.

Kreisrunder Haarausfall: Bei dieser Form von Haarausfall, in der Fachsprache Alopecia areata genannt, fallen die Haare in einzelnen begrenzten Arealen aus. Dadurch kommt es zu kahlen Stellen, die neben dem Kopfhaar auch die Gesichts- und Körperbehaarung betreffen können. Die Alopecia areata ist die häufigste krankheitsbedingte Form von Haarausfall. Kreisrunder Haarausfall kann stressbedingt oder infolge von Krankheiten auftreten, zum Beispiel Autoimmunerkrankungen, Hautkrankheiten oder Erkrankungen der Schilddrüse. Auch eine familiäre Neigung scheint die Entstehung von kreisrundem Haarausfall zu begünstigen. Die genaue Entstehung der Alopecia areata ist bislang nicht vollständig geklärt, sodass nicht immer eine eindeutige Ursache bestimmt werden kann.

Diffuser Haarausfall: Die Haare werden gleichmäßig dünner, sodass die Kopfhaut vermehrt durchscheint. Je nach Ursachen kann der Haarverlust dauerhaft anhalten oder auch spontan wieder aufhören. Diffuser Haarausfall tritt bei Männern und Frauen gleichermaßen auf.

Daneben gibt es weitere spezielle Formen wie etwa die Traktionsalopezie, bei der die Haare durch mechanische Belastungen beschädigt werden und ausfallen. Auch durch zwanghaftes Ausreißen oder Vernarbungen können kahle Stellen am Kopf entstehen.

Was können Ursachen für Haarausfall sein?

Es gibt eine Vielzahl an Haarausfall-Ursachen, die nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich sind. Mögliche Auslöser können zum Beispiel sein:

  • erblich bedingter Haarausfall
  • hormonelle Veränderungen
  • chronische Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen oder Stoffwechselstörungen)
  • Nährstoffmängel
  • Stress
  • Infektionen
  • Medikamente
  • äußere Einflüsse (z. B. Hitze, Haare färben, starker Zug durch bestimmte Frisuren)

Welche Unterschiede gibt es bei Männern und Frauen?

Grundsätzlich kann Haarausfall bei Männern und Frauen gleichermaßen auftreten. Es gibt jedoch zum Teil Unterschiede in der Erscheinungsform und im Verlauf. Männer sind besonders häufig vom erblich bedingten Haarausfall betroffen. Typische Merkmale sind die gefürchteten Geheimratsecken, Halbglatze am Hinterkopf und ein zurückweichender Haaransatz. Erste Anzeichen können früh auftreten, zum Teil schon in der Pubertät.

Schema nach Norwood-Hamilton: sieben Köpfe von oben, an denen der Haarausfall bei Männern von Phase 1 bis Phase 7 fortschreitet, von voller Haarlinie bis zu einem schmalen Haarkranz an den Seiten und am Hinterkopf.

Frauen leiden dagegen öfter an diffusem Haarausfall. Der Haarverlust ist bei ihnen meist gleichmäßiger über den gesamten Kopf verteilt und fällt dadurch weniger auf. Die Haare wirken dünner, ohne dass es wie bei Männern zu vollständig kahlen Stellen kommt.

Schema nach Ludwig: drei Köpfe mit Mittelscheitel, an denen sich das Haar am Oberkopf von Grad 1 bis Grad 3 zunehmend lichtet, während die Stirnhaarlinie erhalten bleibt.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass Haarausfall bei Frauen oft spät beginnt. Betroffen sind vor allem Frauen im Alter von 40 - 60 Jahren, insbesondere im Zusammenhang mit den Wechseljahren. Auch in anderen Phasen hormoneller Umstellung wie Schwangerschaften oder Absetzen der Pille kann es zu einem Haarverlust kommen.

Haarausfall - was tun?

Es gibt nicht das eine Mittel gegen Haarausfall. Ein Haarverlust kann sehr vielfältige Gründe haben, weshalb eine ärztliche Abklärung für eine erfolgreiche Behandlung meist unverzichtbar ist. Der Facharzt kann zum Beispiel eine Therapie mit Medikamenten empfehlen. Die bekanntesten Präparate sind Minoxidil und Finasterid. Auch lässt sich die Haargesundheit mit Anwendungen wie einer Lasertherapie oder einer PRP-Eigenblutbehandlung verbessern.

Wenn die Lebensqualität durch den fortschreitenden Haarverlust stark eingeschränkt ist, kann auch über eine Haartransplantation nachgedacht werden. Hierbei werden die gesunden Haare so umverteilt, dass wieder eine gleichmäßige Haarfülle erzielt wird.

Grundsätzlich ist Haarausfall gesundheitlich unbedenklich und muss nicht behandelt werden. Der Haarverlust kann jedoch auf Erkrankungen, hormonelle Störungen oder einen Nährstoffmangel hindeuten. Hier wachsen die Haare oft von selbst wieder nach, sobald die zugrunde liegenden Ursachen beseitigt wurden.

Häufige Fragen

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Haarausfall

Von Haarausfall spricht man, wenn das Haar merklich dünner wird oder vermehrt lose Haare beim Bürsten und Waschen auftreten. Auch eine durchscheinende Kopfhaut kann ein Anzeichen für Haarausfall sein. Aus medizinischer Sicht gilt ein Haarverlust von mehr als 100 Kopfhaaren pro Tag als krankhafter Haarausfall.

Kontaktieren Sie die Experten von AEZ Hair

Wenn Sie Fragen haben oder eine individuelle Beratung wünschen, stehen Ihnen die Experten von AEZ Hair zur Seite. Unter der Leitung von Christopher Chrissostomou bieten wir spezialisierte Lösungen im Bereich der Eigenhaartransplantation an. Unser erfahrenes Team begleitet Sie von der ersten Beratung bis zur Nachsorge und erstellt auf Sie zugeschnittene Behandlungskonzepte.

Mit modernsten Techniken und viel Einfühlungsvermögen helfen wir Ihnen, Ihr Selbstbewusstsein zu stärken und neue Perspektiven zu entdecken. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu vollem und gesundem Haar gehen.

Nehmen Sie den ersten Schritt und kontaktieren Sie uns. AEZ Hair ist Ihr vertrauensvoller Partner rund um das Thema Haarausfall und Haartransplantation.

Team, AEZM Hair München, Haartransplantation, Haarpigmentierung

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