FUE-Technik (Follicular Unit Extraction)

Haartransplantation mit der FUE-Methode

Die Abkürzung FUE steht für Follicular Unit Extraction (deutsch: Extraktion der follikulären Einheit). Bei diesem Verfahren werden dem Patienten unter örtlicher Betäubung follikuläre Einheiten (FE) einzeln entnommen. Diese follikuläre Einheiten bestehen aus 1 bis 5 Haarfollikeln (HF) oder Grafts (Transplantaten). Wie viele Einheiten entnommen werden, ist abhängig vom Umfang der Haartransplantation.

Das Entnahmeareal wird dabei vor der Behandlung so festgelegt, dass es zu keiner sichtbaren Ausdünnung des Gebiets durch die Haarentnahme kommt, und ist daher deutlich größer als bei der alternativen FUT-Methode.

Ihr Experte für Haartrans­plantationen

christopher-chrissostomou.jpg

Christopher Chrissostomou

Arzt für Eigenhaartransplantation & Ästhetische Medizin

langjährige Erfahrung im Bereich der Eigenhaartransplantation

eingehende Beratung & Planung der Behandlung

höchste Hygiene- und Sicherheitsstandards

Bewertungen & Erfahrungen unserer Patienten

Haartransplantation: Fakten zur FUE-Methode

Für wen geeignet?kurze und mittellange Haare
Behandlungsdauer:abhängig von Graftanzahl und Region 3-9 Stunden
Betäubung:Lokalanästhetikum
Nachsorge:2 Wochen, 6 und 12 Monate nach OP
Gesellschaftsfähig:sofort, die Behandlung ist für etwa 14 Tage sichtbar
Urlaubsempfehlung:7-10 Tage
Schmerzen nach der Behandlung:gering / mittelgradig
Was tun wir bei der Nachsorge gegen Schmerzen?schmerzstillende Mittel
Kosten:ab 3.000 Euro*

*Die hier aufgeführten Preise sind Richtwerte. Erst nach einem persönlichen Beratungsgespräch können die Kosten der Behandlung verlässlich festgelegt werden, abhängig von den individuellen Umständen.

Wenn Sie sich für eine Haartransplantation interessieren, bieten wir Ihnen in unserem Haarzentrum zwei umfassend erprobte Möglichkeiten der Haarentnahme. Eine davon ist die FUE-Methode, die oftmals auch als Einzelhaarmethode oder Pflückmethode bezeichnet wird.

FUE-Methode: Der Behandlungsablauf

Die Haarentnahme 

Um die Haarwurzeln für die Transplantation zu entnehmen, kommen spezielle motorisierte Hohlnadeln mit einem Durchmesser von 0,6 bis 1,1 mm zum Einsatz. Zur Entnahme wird die Hohlnadel unter lokaler Betäubung über die follikuläre Einheit gesetzt und bis zu 3 mm in die Haut eingeführt, um die Haarwurzeln zu lockern. Danach werden die Haarfollikel mit einer Pinzette vorsichtig entnommen. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis die für die Behandlung benötigte Anzahl an Grafts erreicht wurde. Nach der Entnahme werden die Spenderhaare in einer Nährlösung eingelegt, von Hand aufbereitet, geprüft und sortiert. 

Das Einsetzen der Haarfollikel

Das Einsetzen der Haarfollikel ist bei der FUE-Technik und der FUT-Methode gleich. Zunächst werden kleine Kanäle in das Empfängerareal eingebracht. Im Anschluss werden die Haarwurzeln mit der Pinzette eingesetzt. 

Sowohl die Schnittführung als auch das Einbringen der Haare erfordert viel Erfahrung und ein Auge für das Gesamtbild, um Abstände und Einbringungswinkel der Haare festzulegen. Nur so ergibt sich ein völlig natürlich wirkendes Gesamtergebnis.

Graphik zum Ablauf einer Haartransplantation - Haarzentrum in München

Vorteile und Nachteile der FUE-Technik

Das FUE-Verfahren ist für den Patienten risikoarm, gewebeschonend und schmerzarm. Die kleinen Löcher an den Entnahmestellen des Spenderhaars bedürfen keiner Naht, sondern verschließen sich von allein. Die Heilungsphase ist dadurch kürzer als bei der FUT-Methode. Es kommt durch die moderne Entnahmetechnik zu keiner auffälligen Narbenbildung.

Durch die Möglichkeit, die Haarentnahme über den gesamten Haarkranz zu streuen, können die Entnahmestellen zudem so gewählt werden, dass es im Spenderareal nicht zu sichtbar lichterem Haar kommt.

Gegenüber der FUT-Methode ist die FUE-Methode durch die aufwändigere Entnahme der Grafts zeitintensiver und durch den Mehraufwand auch kostenintensiver. Mit dem Verfahren lässt sich auch nicht so viel Spenderhaar auf einmal verpflanzen wie mit dem alternativen FUT-Entnahmeverfahren. Zudem muss aufgrund des größeren Entnahmeareals auch eine größere Fläche rasiert werden.

Häufige Fragen zur FUE-Methode bei Haartransplantationen

Müssen für die Haartransplantation mit der FUE-Methode die Haare rasiert werden?

Ja, es ist in jedem Fall eine Rasur des Spendeareals auf etwa 1-2 mm notwendig.

Ist die FUE-Technik für jede Haarlänge geeignet?

Bei der FUE-Methode wird, um eine sichtbare Ausdünnung des Spendeareals zu vermeiden, die Entnahme der Grafts über eine größere Fläche gestreut, das vorab rasiert werden muss. Daher bietet sich diese Methode insbesondere für kurz bis mittellang getragenes Haar an. 

Bei langen Haaren empfiehlt sich eher die FUT-Methode, bei der das Entnahmegebiet lokal begrenzt ist und durch die darüberliegenden Haare nach der Behandlung kaschiert werden kann. Bei der Entnahme einer geringen Anzahl von Grafts kann aber auch bei der FUE-Methode das Entnahmeareal klein gehalten und durch längeres Haar verdeckt werden. 

Eine pauschale Empfehlung für ein bestimmtes Verfahren gibt es daher nicht, es kommt immer auf die individuelle Ausgangssituation, den Umfang der Haartransplantation und die Wünsche des Patienten an.

Können durch die FUE-Entnahme Narben entstehen?

Die entstandenen kleinen Entnahmestellen verheilen selbstständig und es kommt zu keiner auffälligen Narbenbildung. Es können lediglich kleine weiße Punkte zurückbleiben, die jedoch mit der Zeit verblassen und zudem auch in der Regel vom Resthaarbestand überdeckt werden.

Wie lange dauert die Haartransplantation mit der FUE-Methode?

Das ist immer abhängig von der Anzahl der zu verpflanzenden Grafts. Bei einer kleinen Menge können Sie mit etwa 3 Stunden Behandlungszeit rechnen, bei größeren kann die Transplantation des Eigenhaares mit der Einzelhaarmethode bis zu 9 Stunden umfassen oder auf mehrere Sitzungen aufgeteilt werden.

Kontaktieren Sie uns

Haben Sie Fragen zur Haartransplantation im Allgemeinen oder der FUE-Methode im Speziellen? Unsere erfahrenen Haar-Berater klären Sie gerne in einem unverbindlichen Beratungsgespräch vor Ort in München oder online via Video-Chat über die Behandlung auf, gehen auf Ihren individuellen Fall ein und beantworten Ihre offenen Fragen. Rufen Sie uns einfach unter 089 896 744 60 an oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir sind gerne für Sie da!

Rufen Sie uns an

Wir sind erreichbar unter:

089 896 744 60