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5.1 Etablierte, nachweislich wirksame Therapien

5.1.1 Minoxidil

Minoxidil ist ein zur topischen Behandlung der Kopfhaut bei androgenetischer Alopezie <LINK> bei Männern und Frauen zugelassener, aber auch zur Behandlung von Haarverlusten anderer Ursachen verwendeter Wirkstoff.

Minoxidil ist in den USA seit 1988 als Rogaine, in Deutschland seit 2005 unter der Markenbezeichnung Regaine rezeptfrei erhältlich (Näheres zur interessanten Geschichte des Medikaments lesen Sie hier). Seit 2006 wird Regaine von Johnson&Johnson vertrieben. Andere in deutschen Apotheken erhältliche Minoxidil-Produkte sind Alopexy (Lösung) von Pierre Fabre Dermatologie, seit 2012, und Minoxidil Bio-H-Tin (Spray) von Dr. Pfleger, seit 2014.[1] Im Internet werden zahlreiche weitere Markengenerika vertrieben.

Minoxidil steht als Lösung zum Einreiben in die Kopfhaut sowie als Schaum zum Aufsprühen und Einmassieren zur Verfügung. Bei den Lösungen unterscheiden sich die Produktvarianten für Männer und Frauen in ihrer Wirkstoffkonzentration (Männer: 5 % - 50 mg/ml, Frauen: 2% - 20 mg/ml). Die niedrigere Konzentration für Frauen ist ein Kompromiss, der das Risiko unerwünschten Haarwachstums jenseits des Kopfhaars minimieren soll. Dagegen enthalten im Fall des Schaums, der seit 2016 auch in einer Variante für Frauen erhältlich ist, beide Produktvarianten die gleiche Wirkstoffkonzentration (5 % - 50mg/g).

Darüber hinaus wird Minoxidil unter den Handelsnamen Loniten und Lonolox in Tablettenform zur oralen Einnahme als Mittel gegen hohen Blutdruck verschrieben.

Minoxidil – für wen ist es geeignet?

Minoxidil wird in erster Linie für Männer und Frauen mit androgenetischem Haarverlust im Frühstadium empfohlen: Am besten bewährt sich der Wirkstoff bei der Verhinderung weiterer Haarverluste und wenn es darum geht, „schwächelnde“, aber noch nicht vollständig miniaturisierte Haarfollikel zu neuem Wachstum zu stimulieren.

Die Wirksamkeit von Minoxidil wurde überwiegend bei Haarverlusten im Scheitelbereich (beginnende Glatze) getestet. Die Anwendung für Geheimratsecken ist natürlich ebenfalls möglich; hierfür ist die wissenschaftliche Evidenz zwar spärlich, aber es gibt zahlreiche positive Erfahrungsberichte aus dem dermatologischen Alltag.

Die Anwendung bei anderen Formen von Haarverlust entspricht nicht der offiziellen Zulassung von Minoxidil, wurde aber ebenfalls in vielen Studien getestet und wird im Rahmen einer off label-Nutzung häufig versuchsweise praktiziert. Zum erweiterten Anwendungsgebiet von Minoxidil zählen Alopecia areata[2], Traktionsalopezie[3] und der durch Chemotherapie ausgelöste Haarausfall[4].

Viele Männer – auch Männer, die nicht an Haarverlusten leiden – nutzen Minoxidil weiterhin erfolgreich zur Förderung des Bartwuchses.

Anwendung von Minoxidil

Männer wenden die für Männer formulierten Minoxidil-Produkte (Lösung oder Schaum) täglich zweimal an – also etwa morgens und abends.

Frauen sollten die für Frauen formulierte Minoxidil-Lösung ebenfalls zweimal täglich auftragen. Den höher dosierten Minoxidil-Schaum wenden Frauen nur einmal täglich an. Beide Anwendungsformen haben bei Frauen mit androgenetischem Haarverlust in mehreren Studien in etwa die gleichen Resultate erbracht[5] – allerdings löste der 5-prozentige Schaum häufiger Nebenwirkungen aus (unerwünschter Haarwuchs, Juckreiz, Irritation der Kopfhaut)[6].

Minoxidil muss regelmäßig angewendet werden, um einmal erreichte Ergebnisse aufrechtzuerhalten. Wird die Anwendung gestoppt, verschwinden die Effekte nach einiger Zeit wieder.

Die Minoxidil-Lösung wird mit der mitgelieferten Pipette oder dem Pumpspray-Applikator auf die Haut aufgetragen und mit dem Finger einmassiert. Für die einmalige Anwendung wird eine Menge von einem Milliliter empfohlen. Bei Regaine entspricht das sechs Sprühstößen des Applikators, bei anderen Produkten kann die Dosierung anders erfolgen. Wird eine Pipette mitgeliefert, hat sie eine entsprechende Markierung zur Dosierung. Die richtige Dosis für eine Anwendung von Minoxodil in Schaum-Form ist ein Gramm. Im Fall von Regaine entspricht das der halb gefüllten Deckelkappe der Verpackung. Das Produkt wird mit dem Finger aufgenommen und auf der Kopfhaut bzw. im Bartbereich verrieben.

Nach jeder Anwendung sollte Minoxidil etwa vier Stunden ungestört (kein Befeuchten der Kopfhaut, keine anderen Pflegeprodukte) auf die Kopfhaut einwirken.

Nach der Anwendung die Hände gründlich waschen, um eine Übertragung auf unerwünschte Körperstellen zu verhindern (alternativ können Sie Latex-Handschuhe verwenden). Minoxidil, das auf andere Körperstellen gelangt ist, spülen Sie am besten mit Wasser ab.

Achtung: Halten Sie Minoxidil von Haustieren fern, berühren Sie Ihr Haustier z.B. auch nicht, wenn Sie Minoxidil an den Händen haben – das Mittel kann bei oraler Aufnahme den Blutdruck gefährlich senken und ist daher potentiell giftig für Hund, Katze & Co.![7]

In Pilotstudien wurde die Anwendung von Minoxidil erfolgreich mit Microneedling kombiniert.

Wirkungsweise von Minoxidil

Dass Minoxidil eine Wirkung auf den Haarwuchs hat, wurde in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesen.[8] Diese Wirkung ist nicht unfehlbar – bei etwa der Hälfte der männlichen und etwa drei Vierteln[9] der weiblichen Anwender bleibt sie aus bzw. beschränkt sich auf eine Aufrechterhaltung des Status Quo ohne erneuertes Haarwachstum. Dennoch haben minoxidil-haltige Präparate in allen Anwendungsstudien die Placebo-Präparate, mit denen jeweils eine Kontrollgruppe behandelt wurde, deutlich übertroffen.

Die Wirkung von Minoxidil ist eine Erfahrungstatsache. Warum Minoxidil aber wirkt – das ist nicht erschöpfend geklärt. Das Mittel erweitert nachweislich die Blutgefäße (das ist die Basis für seinen Einsatz als Antihypertonikum). Arbeitshypothese war deshalb längere Zeit, dass Minoxidil die Versorgung der Haarfollikel mit Sauerstoff und Nährstoffen verbessert. Mittlerweile zweifeln Haarwuchs-Forscher in diesem Punkt: Studien versuchten erfolglos, eine verbesserte Durchblutung der Kopfhaut durch Minoxidil nachzuweisen. Stattdessen gibt es andere Hypothesen: Der Wirkstoff könnte die Synthese haarwuchsförderner Wachstumsfaktoren und/oder Prostaglandine stimulieren.[10]

Mittlerweile weiß man, dass die Wirksamkeit von Minoxidil unter anderem von dem Enzym Sulfotransferase abhängt, dass den Wirkstoff in seine biologisch aktive Form Minoxidilsulfat umwandelt. Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine erfolgreiche Minoxidil-Anwendung mit der Menge an Sulfotransferase in den Haarfollikeln korreliert.[11] In Zukunft könnte ein schneller Test, der den Sulfotransferase-Gehalt einiger Follikel misst, vorhersagen, ob sich Minoxidil für Interessenten lohnt oder nicht.

Minoxidil bewirkt (wenn es wirkt...) unter anderem eine Verkürzung der Ruhephase und eine Verlängerung der Wachstumsphase der Follikel. Das Haar wächst länger und kräftiger, und durch die Erhöhung der Anzahl der in der Wachstumsphase befindlichen Follikel steigt auch die Haardichte.

Die besten Ergebnisse lassen sich mit Minoxidil erzielen, wenn mit der Anwendung bereits in der Frühphase der androgenetischen Alopezie begonnen wird. Bei Anwendung auf kahlen Stellen der Kopfhaut, deren Follikel bereits seit Jahren miniaturisiert sind, bleiben die Erfolge, was Anzahl, Länge und Dicke, der durch Minoxidil neu hinzugewonnenen Haare angeht, in der Regel bescheiden.[12]

Vom Beginn der Anwendung bis zur Stabilisierung der neuen Situation (ein neues Gleichgewicht der Verteilung der Follikel zwischen Anagen- und Telogenphase) vergehen einige Monate: Ob die Behandlung erfolgreich ist, kann und sollte daher erst nach etwa einem halben Jahr kontinuierlicher Anwendung beurteilt werden.

"Shedding" im Zusammenhang mit Minoxidil

Zwei bis drei Wochen nach Beginn der Minoxidil-Anwendung kann es temporär zu verstärktem Haarverlust kommen. Das als Shedding bekannte Phänomen ist in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Es wird als Zeichen dafür interpretiert, dass die Behandlung anschlägt – eine Erklärung wäre, dass, ausgelöst durch den Wirkstoff, plötzlich zahlreiche Follikel aus der Ruhephase in eine neue Wachstumsphase eintreten und neu wachsende Haare die alten aus den Follikeln drücken und ausfallen lassen. Die Erklärung ist plausibel – ob sie wirklich korrekt ist, wurde bislang nicht untersucht. Wissenschaftliche Studien, die sich speziell dem Thema Shedding widmen, gibt es nicht. Die meisten Erfahrungen legen aber nahe, dass der Haarverlust durch Shedding nur zwei bis drei Wochen anhält und in den folgenden Wochen wieder kompensiert wird.

Nebenwirkungen von Minoxidil

Als gelegentliche Nebenwirkungen von Minoxidil können Juckreiz, Rötungen, Entzündungen und Schuppenbildung der Kopfhaut vorkommen, weiterhin eine allergische Sensibilisierung – also Hautreaktionen, die erst nach mehrfacher Anwendung auftreten. Manche Hautärzte verschreiben ihren Patienten Cortison, um diese Symptome zu unterdrücken und die weitere Anwendung von Minoxidil zu ermöglichen. Auf die Dauer ist das aber mit Sicherheit keine Lösung.

Die Anwendung von Minoxidil auf der Kopfhaut führt gelegentlich zu auffälligem (und besonders bei Frauen unerwünschtem) Wachstum der Gesichtsbehaarung (Umwandlung von Vellushaar in Terminalhaar). Männer berichten im Zusammenhang mit der lokalen Anwendung von Minoxodil weiterhin über Haarwachstum am Hals und sogar über verstärktes Wachstum der Brustbehaarung. Im Gegensatz zu den Haargewinnen auf dem Kopf, die nach dem Absetzen des Präparats wieder verschwinden, kann erfahrungsgemäß nicht mit gleicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass das auch für die Gesichtsbehaarung zutrifft.

Auch bei lokaler Anwendung gelangt eine kleine Menge Minoxidil über die Blutbahn in den Körper. Das erklärt nicht nur den Haarwuchs an Stellen, wo Lösung oder Schaum gar nicht aufgetragen wurden, sondern kann in seltenen Fällen auch zu zeitweisen Herz-Kreislauf-Problemen führen, die mit der blutdrucksenkenden Wirkung von Minoxidil zusammenhängen. Zu diesen Nebenwirkungen gehören niedriger Blutdruck, Herzklopfen, Schwindel und Schwächegefühl und Ödeme (Schwellungen durch Flüssigkeitseinlagerungen im Gewebe).

5.1.2 Finasterid

Finasterid ist ein zur Behandlung von androgenetischer Alopezie <LINK> bei Männern zugelassener Wirkstoff zur oralen Einnahme.

Finasterid wurde durch das Pharmaunternehmen Merck entwickelt und ist in den USA seit 1997, in Deutschland seit 1999 unter dem Handelsnamen Propecia in einer Dosierung von 1 Milligramm pro Tablette als Mittel gegen androgenbedingten Haarverlust auf dem Markt. (Darüber hinaus wird Finasterid in einer Dosierung von 5 Milligramm pro Tablette unter der ursprünglichen Markenbezeichnung Proscar und weiteren Namen gegen gutartige Prostatavergrößerung verschrieben.) Näheres zur Geschichte von Finasterid lesen Sie hier.

Mit dem Auslaufen des Patentschutzes für den Wirkstoff im Oktober 2014 gelangten diverse zu Propecia analoge Präparate auf den Markt, darunter die Markengenerika Finahair, Finapil und Finapuren. Unter dem Wirkstoffnamen Finasterid mit dem Zusatz 1 mg bieten außerdem viele Pharmahersteller entsprechende Generika an.

Finasterid: Für wen ist es geeignet?

Finasterid wird ausschließlich für Männer im Alter zwischen 18 und 41 Jahren empfohlen, bei denen sich erste Anzeichen von androgenetischem Haarausfall zeigen. Zur Behandlung anderer Formen von Haarverlusten ist Finasterid nicht geeignet.

Für die Anwendung bei Frauen ist Finasterid in Deutschland nicht zugelassen. Für Frauen im gebärfähigen Alter basiert die Negativ-Empfehlung in erster Linie auf dem Risiko für eventuelle Nachkommen, da Finasterid die Ausbildung der Geschlechtsorgane bei männlichen Föten stört, sowie auf vermuteten Einflüssen auf die Fertilität. Für Frauen nach der Menopause entfallen diese Einschränkungen. Allerdings erwies sich die bei Männern übliche Dosis von 1 mg pro Tag in einer im Jahr 2000 veröffentlichten Studie mit 137 Frauen als unwirksam (auf diese Studie verweist der Beipackzettel des Medikaments).[13] Später veröffentlichte Studien mit höheren Finasterid-Dosen (2,5 mg, 5 mg) meldeten dagegen klare Behandlungserfolge[14][15][16] – insofern dürfte das letzte Wort zu diesem Thema wohl noch nicht gesprochen sein.

Anwendung von Finasterid

Finasterid gegen androgenbedingten Haarausfall ist eine kleine Tablette, die einmal täglich eingenommen werden muss. Spezielle Begleitmaßnahmen sind nicht erforderlich; Finasterid kann mit oder ohne eine Mahlzeit genommen werden.

Um effektiv zu sein, muss Finasterid kontinuierlich angewendet werden. Eine deutliche Wirkung setzt erst nach drei bis sechs Monaten regelmäßiger Einnahme ein.

Wirkmechanismus und Wirksamkeit von Finasterid gegen Haarausfall

Finasterid hemmt das Enzym 5α-Reduktase, das in vielen Zellen des Körpers Testosteron in seine Wirkform Dihydrotestosteron umwandelt.<LINK> Durch Senkung des DHT-Spiegels in der Haarfollikeln unterbricht Finasterid die Prozesse, die zur testosteronabhängigen Follikel-Miniaturisierung bei androgenetischer Alopezie führen.

In den meisten wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Texten liest man, Finasterid wirke überwiegend auf die Isoform II der 5α-Reduktase. Eine 2010 veröffentlichte in vitro-Studie kam allerdings zu dem Schluss, dass der Stoff die Isoformen II und III des Enzyms inhibiert. Beide Isoformen finden sich in verschiedenen Körpergeweben, wobei Typ III offenbar verstärkt in der Haut auftritt.[17]

In den Zulassungsstudien für Finasterid zur Behandlung der androgenetischen Alopezie hatte sich nach einem Jahr regelmäßiger Einnahme die Situation bei 99% der Probanden stabilisiert oder verbessert. Bei etwa 50 % der Probanden stimulierte Finasterid neuen Haarwuchs.[18] Spätere große Anwendungsstudien konnten diese positiven Ergebnisse bestätigen oder sogar übertreffen[19][20] und die anhaltende Wirksamkeit von Finasterid bei langfristiger Anwendung demonstrieren[21].

Nebenwirkungen von Finasterid

Da Finasterid oral eingenommen wird, muss damit gerechnet werden, dass die Substanz auch in anderen Körpergeweben Wirkungen hat. Überall dort, wo Testosteron durch 5α-Reduktase Typ II oder III in Dihydrotestosteron umgewandelt wird, greift Finasterid in körpereigene Prozesse ein.

Dies gesagt, verträgt der überwiegende Teil der Anwender Finasterid sehr gut. Die hauptsächlich beobachteten Nebenwirkungen betreffen Geschlechtsorgane und Wohlbefinden. Der Propecia-Beipackzettel gibt an, dass folgende Nebenwirkungen gelegentlich (in mehr als 0,1 % und weniger als 1% der Fälle) auftreten: 

  • verminderte Libido
  • Erektions- und Ejakulationsstörungen
  • Depressionen

Treten Depressionen oder sexuelle Störungen bei Finasterid-Anwendern auf, ist es natürlich nicht leicht zu beurteilen, ob diese Probleme tatsächlich auf die Anwendung des Medikaments zurückzuführen sind. Dramatische Einzelfallberichte helfen hier nicht, auch wenn sie auf ein möglicherweise vorhandenes Problem aufmerksam machen können. Die Angaben zur Häufigkeit der Nebenwirkungen müssen auf Studien beruhen, in denen große Gruppen von Finasterid-Anwendern mit möglichst ähnlich zusammengesetzten Gruppen von Nicht-Anwendern verglichen werden.

In einer großen Studie zur Häufigkeit emotionaler Nebenwirkungen von Finasterid (allerdings in der 5 mg-Dosierung zur Behandlung von Prostata-Hyperplasie) wurde gefunden, dass innerhalb von 18 Monaten bei 1,95 % der Finasterid-Anwender Depressionen auftraten, während nur 1,37 % der Nicht-Anwender depressiv wurden. Die Differenz von 0,58 % (also knapp 6 von 1000 Anwendern) geht nun mit einiger Sicherheit auf das Konto von Finasterid. Die Suizidrate in beiden Gruppen war dagegen nicht signifikant unterschiedlich.[22]

Die Nebenwirkungen von Finasterid können allerdings eine tückische Qualität haben, die so nicht bei vielen Medikamenten auftritt: In sehr seltenen Fällen verschwinden sie offenbar nicht, wenn das Präparat abgesetzt wird.[23] (Vergleichbares ist von bestimmten Antidepressiva – den Serotonin-Wiederaufnahmehemmern – bekannt.[24]) Zwischen 1998 und 2013 gingen der amerikanischen Arzneimittelbehörde 577 Meldungen über anhaltende sexuelle Dysfunktion und 37 Meldungen über Suizidalität (davon 6 Suizide) bei Männern zu, die Finasterid eingenommen und die Einnahme nach einiger Zeit abgebrochen hatten (in diesem Zeitintervall dürften allerdings viele Millionen Männer Finasterid angewendet haben).[25] Nachdem die FDA den Hersteller von Propecia verpflichtete, zusätzliche Nebenwirkungen auf dem Beipackzettel aufzulisten, stieg die Zahl der eingehenden Meldungen in den folgenden Jahren signifikant an.[26]

Die unter der Bezeichnung Post-Finasterid Syndrom zusammengefassten Symptome umfassen kognitive, emotionale und sexuelle Beeinträchtigungen, die die Betroffenen sehr belasten. Das sehr rare Post-Finasterid Syndrom wurde in den Öffentlichkeitsmedien[27][28] umfassend, in der Fachpresse zunächst zögerlich thematisiert[29][30]. Eine Zeitlang gab es durchaus auch Fachleute, die seine Existenz – also den Zusammenhang der auftretenden Symptome mit der Einnahme von Finasterid – in Frage stellten. Mittlerweile werden keine Zweifel mehr geäußert; letzte Klarheit besteht jedoch noch nicht.

Eine Möglichkeit, die systemischen Nebenwirkungen von Finasterid zu umgehen, wäre die lokale Anwendung. Es gibt Berichte über erste Versuche mit Finasterid-Lösungen[31], mit Lösungen, die Finasterid plus Minoxidil enthalten, und mit Finasterid- oder Dutasterid-gefüllten Nanopartikeln[32][33]. Es ist denkbar, dass eine lokale Finasterid-Behandlung der Kopfhaut in Zukunft das Nebenwirkungsrisiko der Behandlung minimieren könnte.

5.1.3 Microneedling

Einige Studien weisen darauf hin, dass sich die mit Minoxidil <LINK> bei androgenetischer Alopezie erreichbaren Resultate noch einmal dramatisch verbessern, wenn das Auftragen des Wirkstoffs mit einer wöchentlich durchgeführten Prozedur kombiniert wird, die als Microneedling oder Dermarolling bekannt ist: Dabei wird die Kopfhaut mit winzigen Nadeln gereizt. An dem Tag, an dem das Microneedling durchgeführt wird, findet keine Minoxidil-Anwendung statt; an den anderen Tagen wird Minoxidil wie üblich zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen.

Von den 50 Männern, die in der Pilotstudie die Minoxidil-Anwendung mit Microneedling kombinierten, schätzten 41 (82 %) nach drei Monaten ein, dass sich ihr Haarwachstum um mehr als 50 % verbessert hatte – in der Nur-Minoxidil-Kontrollgruppe waren es 2 von 44 (2,5 %). Objektiv zählten die Forscher auf den Köpfen der Microneedling-Gruppe mehr als viermal so viele neue Haare im Untersuchungsgebiet wie auf den Köpfen der Kontrollgruppe. Auch die in der Studie veröffentlichten Fotos sind sehr eindrucksvoll.[36]

Einige Fallberichte legen zudem nahe, dass auch bei Männern, die im Rahmen der konventionellen Behandlung mit Minoxidil und Finasterid keinen neuen Haarwuchs aufwiesen, durch vier wöchentliche Microneedling-Sitzungen eine deutlich sichtbare Erhöhung der Haardichte erreicht wurde, die auch 18 Monate nach der Intervention erhalten blieb.[37]

Microneedling wurde in einzelnen Fallberichten auch bei der Behandlung von Alopecia areara angewendet.[38] Neben der Kombination mit Minoxidil ist auch die Anwendung zusammen mit plättchenreichem Plasma (PRP) [39] oder anderen lokal aufgebrachten Therapeutika möglich.

Die Forscher vermuten, dass die Beschleunigung und Intensivierung des Minoxidil-induzierten Haarwuchses durch Microneedling durch Wachstumsfaktoren ausgelöst wird, deren verstärkte Synthese in der Haut durch die zahlreichen winzigen Hautverletzungen angeregt wird.

Details zur Microneedling-Behandlung

Zur Durchführung der Microneedling-Prozedur bei Alopezien gibt es noch keine offiziell anerkannten Leitlinien. Viele Dermatologen und Kosmetiker haben das Verfahren jedoch im Angebot – es hat nämlich noch mehrere andere erfolgversprechende Anwendungen, z.B. bei der Behandlung von Aknenarben.

Beim Microneedling wird ein keimfrei gemachter sogenannter Dermaroller – eine mit mehreren hundert kleinen Edelstahlnadeln besetzte Kunststoffrolle mit einem Handgriff – mehrfach waagerecht, senkrecht und diagonal über die desinfizierte Kopfhaut gerollt.

Die häusliche Anwendung des Dermarollers ist kritisch zu sehen: Wird das Gerät nicht vor jeder Anwendung keimfrei gemacht, gibt es ein gewisses Risiko für Infektionen und unangenehme Entzündungen.

5.1.4 Plättchenreiches Plasma (PRP)

Plättchenreiches Plasma (PRP, auch Thrombozytenreiches Plasma, englisch Platelet-rich plasma) ist ein aus Eigenblut des Patienten hergestelltes Blutplasmapräparat, das eine große Menge von Blutplättchen (Thrombozyten) enthält. PRP ist reich an unterschiedlichen Wachstumsfaktoren und anderen körpereigenen zellstimulierenden Substanzen und wird in der modernen Medizin zur Anregung von Heilungs- und Erneuerungsprozessen eingesetzt.

Bei nicht vernarbenden Alopezien (androgenetische Alopezie, Alopecia areata, diffuser Haarausfall) kann PRP Haarfollikel, die sich in der Ruhephase befinden, aktivieren (es wird angenommen, dass die im Plasmapräparat enthaltenen Wachstumsfaktoren die Follikelstammzellen zur Teilung anregen).

Ein 2018 erschienener Übersichtsartikel wertete die Ergebnisse von zwölf Originalstudien zum Einsatz von PRP bei androgenetischer Alopezie aus. Die männlichen und weiblichen Probanden der Studien hatten eine oder zwei bis sechs PRP-Behandlungen im Abstand von zwei Wochen bis drei Monaten erhalten, eine Kontrollgruppe erhielt jeweils eine Behandlung mit Placebo (mit einfacher Salzlösung). Zehn dieser Studien (und alle Studien mit drei oder mehr PRP-Behandlungen) fanden einen signifikanten Effekt auf Haardichte, Haardurchmesser und subjektive Einschätzung der Haarsituation durch die Probanden im Vergleich mit Placebo.[38]

Zur Anwendung von PRP bei Alopecia areata gibt es nur wenige Publikationen, die über gute Behandlungserfolge in einzelnen Fällen berichten.[39][40]

Einige Chirurgen empfehlen ihren Patienten eine, in den ersten Tagen nach der Haartransplantation durchgeführte, PRP-Behandlung, um den transplantierten Follikeln einen besonders guten Start zu ermöglichen und die Wundheilung zu beschleunigen.[41]

Durchführung der PRP-Behandlung

Zur Gewinnung des plättchenreichen Plasmas werden Ihnen 25 bis 120 Milliliter Blut abgenommen. Sehr zeitnah nach der Abtrennung der übrigen Blutbestandteile wird das Plasma an mehreren Stellen in die, durch ein Lokalanaesthetikum schmerzunempfindlich gemachte, Kopfhaut injiziert. Alternativ kann PRP in die durch eine Microneedling-Anwendung vorbereitete Kopfhaut einmassiert werden.

5.1.5 Lasertherapie (LLLT)

Leuchtende Kämme, die das Haarwachstum anregen sollen, scheinen auf den ersten Blick zweifelsfrei in die Ecke der unwirksamen Quacksalbereien zu gehören. Aber tatsächlich: Der stimulierende Effekt von Laserlicht auf Haarfollikel ist nachgewiesen. Er wurde in den 1960er Jahren zufällig entdeckt, als ein ungarischer Mediziner Mäuse mit rotem Laserlicht bestrahlte, um eine mögliche karzinogene Wirkung der erst vor kurzem entwickelten Laser zu untersuchen. Krebs bekamen die Mäuse nicht – aber offenbar wuchs das Haar an den bestrahlten Stellen ihrer rasierten Rücken rascher und dicker als in den umliegenden Hautpartien.[42]

Seitdem wurden Wirkungen von Laserlicht auf den Haarwuchs in Tierexperimenten und wissenschaftlichen Studien mit menschlichen Probanden mehrfach nachgewiesen. Als “paradoxe Hypertrichose“ sind sie zudem eine denkbar unerwünschte Nebenwirkung von Laserepilationsbehandlungen.[43]

Die sogenannte Low-level Lasertherapie (LLLT) mit Rotlicht zählt zu den von vielen Medizinern als potentiell sinnvoll angesehenen Therapien gegen androgenetischen Haarverlust.[44] Sie kann allein oder in Kombination mit Minoxidil oder Finasterid angewendet werden und bietet eine reelle Chance auf Regeneration ausgedünnten Kopfhaars. Allerdings: Gut verstanden ist das Phänomen noch nicht, über Wellenlänge und Intensität des zu verwendenden Laserlichts herrscht noch kein Konsens. Wie genau Laserlicht den Wiedereintritt von Telogen-Follikeln in die Wachstumsphase und die Umwandlung von Vellus- in Terminalhaarfollikel stimuliert, ist noch nicht bekannt.

Nichtsdestoweniger wurde der HairMax Laserlicht-Kamm bereits 2007 als erstes medizinisches Gerät für die Durchführung der LLLT von der amerikanischen Medizinbehörde FDA zugelassen: Er darf in regelmäßiger häuslicher Anwendung zur Behandlung der androgenetischen Alopezie eingesetzt werden. Neben verschiedenen Modellen des HairMax Kamms sind mittlerweile auch ein Haarband von HairMax sowie der Laserhelm iGrow von einem anderen Hersteller erhältlich. Die Geräte unterscheiden sich in der Anzahl der Lichtquellen sowie der Intensität des eingesetzten Rotlichts; iGrow setzt zusätzlich zu den Laserquellen auch LEDs ein. Super Lizer, ein Handgerät zur Anwendung in der dermatologischen Praxis, arbeitet mit polarisiertem, gepulstem Laserlicht und findet überwiegend bei Alopecia areata Verwendung.

Die Anwendungsstudien sind durchweg sehr positiv: In den meisten Studien wies eine deutliche Mehrheit der Probanden (um 90 Prozent!) nach etwa halbjährlicher Anwendung von Laserkämmen oder -helmen ohne flankierende Behandlungsmaßnahmen (also insbesondere ohne Minoxidil oder Finasterid) eine moderat oder sogar signifikant erhöhte Haardichte, dickere Haarschäfte und einen erhöhten Anteil von Anagenhaar auf, während die Behandlung mit Placebo-Geräten (kleine Glühbirnen anstelle von Lasern und LEDs, oder LEDs anderer Lichtwellenlänge) in keiner Studie einen solchen Effekt hatte.[45]

Da es keine vergleichenden Studien und nur kleine Studien zur Wirksamkeit der verschiedenen Geräte gibt, kann keine Empfehlung für ein bestimmtes Gerät ausgesprochen werden.

LLLT-Geräte kosten im Schnitt mehrere hundert Euro. Jedoch handelt es sich um eine einmalige Ausgabe – der abwägende Vergleich mit langfristiger Anwendung von Minoxidil oder Finasterid fällt also günstiger aus, als es zunächst den Anschein hat. Zudem ist die Behandlung, soweit heute bekannt ist, vollkommen nebenwirkungsfrei. Als denkbares potentielles Risiko gilt lediglich, dass eventuell in der behandelten Haut vorhandene „schlafende“ abnorme Hautzellen durch das Laserlicht in ihrem Wachstum angeregt werden könnten. Bei den Probanden bisher durchgeführter Studien traten jedoch keine derartigen Probleme auf.

Durchführung der LLLT-Behandlung

Die Anwendungsempfehlungen verschiedener Geräte für die häusliche Nutzung können sich unterscheiden. Im Allgemeinen wird die Anwendung etwa an jedem zweiten Tag empfohlen: Mit einem Laserkamm muss das Haar zehn bis zwanzig Minuten lang langsam gekämmt werden. Handfreie Geräte (Helme u. ä.) sollen jeweils für eine gewisse Zeit (meist einige Minuten) getragen werden.

Sichtbare Resultate sind frühestens nach drei Monaten regelmäßiger Anwendung zu erwarten.[46] Positive Ergebnisse bleiben wahrscheinlich nur erhalten, wenn die Anwendung unbegrenzt fortgesetzt wird.

5.1.6 Antiandrogene bei weiblichem androgenetischem Haarverlust

Die Behandlung von weiblichem androgenbedingtem Haarverlust mit Finasterid gilt bei Frauen vor der Menopause als problematisch, weil bei Einnahme während einer eventuellen Schwangerschaft Missbildungen an männlichen Föten sehr wahrscheinlich sind. Andere orale Medikamente, die ebenfalls auf den Hormonhaushalt wirken, sind dagegen für Frauen im reproduktionsfähigen Alter zugelassen. Es handelt sich um sogenannte Antiandrogene bzw. Androgenrezeptor-Antagonisten, die Rezeptoren für Testosteron und DHT blockieren und so die Haarfollikel vor androgenbedingter Miniaturisierung schützen. Schwangeren wird allerdings ebenfalls von der Einnahme abgeraten – aus den gleichen Gründen wie bei Finasterid – jedoch scheinen die potentiellen Wirkungen von Androgenrezeptor-Antagonisten auf männliche Föten weniger ausgeprägt zu sein.

Zu den bei weiblichem androgenbedingtem Haarverlust eingesetzten Androgenrezeptor-Antagonisten gehören die Wirkstoffe Spironolacton (Handelsname Aldactone und andere, darüber hinaus viele Generika) und Flutamid (Handelsname Flumid und andere, Generika), sowie mehrere Gestogene mit antiandrogener Wirkung, die in erster Linie in Kombination mit einem Estrogen in Form von Verhütungsmitteln verschrieben werden – auch dann, wenn weniger die Verhütung im Vordergrund steht als die Behandlung der Auswirkungen eines erhöhten Androgenspiegels (Akne, Seborrhoe, Hirsutismus, androgenbedingter Haarverlust). Zu diesen gehören Cyproteronacetat (Handelsname Androcur und andere, Generika, Bestandteil von Diane und anderen Kombinations-Kontrazeptiva), Chlormadinonacetat (Bestandteil zahlreicher Pillen, darunter Belara, Chariva, Minette), Drospirenon (ebenfalls Bestandteil von Kombinationskontrazeptiva, z.B. Yasmin, Yasminelle und Petibelle).[47]

Das in den Verhütungsmittlen zusätzlich enthaltene Estrogen soll die Wirkung des Androgenrezeptor-Antagonisten durch Senkung des Androgenspiegels verstärken. Als weiterer Vorteil der Behandlung muss gewertet werden, dass ein Kontrazeptivum, auch wenn die verhütenden Eigenschaften gar nicht im Fokus der Behandlung stehen, eine Schwangerschaft (und damit das potentielle Risiko für männliche Föten) auf jeden Fall sicher vermeidet.

Antiandrogene sind nur bei erhöhtem Androgenspiegel sinnvoll!

Antiandrogene – egal ob allein oder in Kombination mit einem Estrogen – helfen sehr wahrscheinlich nur Frauen, deren Haarverluste tatsächlich im Zusammenhang mit einem erhöhten Androgenspiegel stehen (es gibt auch weibliche Haarverluste nach dem Muster der androgenbedingten Alopezie, die trotz normentsprechender Hormonspiegel auftreten).

Antiandrogene sind nicht frei von Nebenwirkungen (je nach Wirkstoff gehören dazu verringerte Libido, niedriger Blutdruck und ein gewisses Risiko von Leberschädigungen); die Einnahme von Kombinationskontrazeptiva der sogenannten dritten und vierten Generation (zu diesen gehören alle hier relevanten Kontrazeptiva) ist zudem mit einem sehr kleinen, aber durchaus relevanten und in den Medien viel thematisierten Risiko lebensgefährlicher, durch Thrombosen ausgelöster Lungenembolien, Schaganfälle etc. verbunden[48]. Daher empfiehlt es sich dringend, die Entscheidung für oder gegen die Behandlung mit einem dieser Medikamente nicht leichtfertig, sondern auf Basis einer Laboranalyse der Hormonspiegel im Blut zu treffen.

5.1.7 Scalp Cooling verringert Chemotherapie-bedingten Haarausfall

Zu den Nebenwirkungen einer Chemotherapie mit Wirkstoffen, die die Zellteilung hemmen (Zytostatika), gehört starker Haarausfall. Diese vor allem für Frauen sehr belastende Begleiterscheinung lässt sich mit einer recht einfachen Maßnahme zumindest reduzieren: Wird die Kopfhaut vor, während und nach einer Chemotherapie-Sitzung stark abgekühlt, verringert das die Durchblutung und verlangsamt den Stoffwechsel der, sich in der Wachstumsphase befindlichen, Haarfollikel. Follikel werden unempfindlicher gegen die eingesetzten Zytostatika, und es kommt in den folgenden Wochen zu weniger ausgeprägtem Haarausfall.

Ein aktueller Übersichtsartikel, der mehrere Studien zum Thema auswertet, schließt auf eine Herabsetzung des Haarausfall-Risikos um im Schnitt etwa 50 Prozent: Bei Chemotherapien, die gewöhnlich bei nahezu 100 Prozent der Patienten zu sehr ausgeprägtem Haarausfall führen, erhält Scalp Cooling bei etwa der Hälfte der Patienten eine ästhetisch akzeptable (und bei etwa 5 Prozent sogar eine völlig unbeeinträchtigte) Kopfbehaarung, so dass keine Perücken oder Kopfbedeckungen getragen werden müssen.[49][50] Besonders gut untersucht ist das Verfahren bei Brustkrebspatientinnen. Das schließt aber keinesfalls aus, dass die Kühlung der Kopfhaut auch bei anderen Krebsarten das Haarausfallrisiko senken kann.

Durchführung

Scalp Cooling wird mit Hilfe einer gelgefüllten Kühlkappe durchgeführt, die die Kopfhaut auf 15 bis 21 Grad abkühlt. Die Kappe wird 30 Minuten vor Beginn, während und 90 bis 120 Minuten nach der Infusionsbehandlung kontinuierlich getragen.

Ältere Kühlkappen werden vor der Benutzung eingefroren und müssen halbstündlich gewechselt werden, neuere Fabrikate verfügen über eine eigene Kühlung. Die Wirkung der kühlenden Kopfbedeckungen ist aber von diesen technischen Unterschieden offenbar weitestgehend unabhängig.[51]

(1) www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/pharmazie/freiwahl-bio-h-tin-macht-regaine-konkurrenz-apotheke-haarausfall-otc-priorin/

(2) www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4569105/

(3) onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/j.1468-3083.2006.01933.x

(4) www.jaad.org/article/S0190-9622(96)90500-9/pdf

(5) jddonline.com/articles/dermatology/S1545961616P0883X

(6) www.jaad.org/article/S0190-9622(03)04317-2/fulltext

(7) avmajournals.avma.org/doi/abs/10.2460/javma.252.2.222

(8) www.jaad.org/article/S0190-9622(17)30306-7/fulltext

(9) cochranelibrary-wiley.com/store/10.1002/14651858.CD007628.pub4/asset/CD007628.pdf

(10) www.medizinfo.de/pressemitteilungen/23.04.2012/Auszug%20S3-Leitlinie.pdf

(11) onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/dth.12130

(12) www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3691914

(13) www.jaad.org/article/S0190-9622(00)64353-0/fulltext

(14) www.karger.com/Article/Abstract/79890

(15) www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3746222/

(16) onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/dth.12588

(17) www.degruyter.com/view/j/hmbci.2010.2.issue-3/hmbci.2010.035/hmbci.2010.035.xml

(18) www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1113949/

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